Corona-Krise: Infor­ma­tionen für Unter­nehmen und Selbst­stän­dige

Corona – was tun?

Welche Maßnahmen sind aktuell sinn­voll und ange­raten?


Mindmap zur Corona-Krise

Mindmap

Mögliche Maßnahmen und Infor­ma­ti­ons­quellen

Erstellt von
Carsten Schulz
Steu­er­be­rater • geschäfts­füh­render Partner der HSP STEUER Henniges, Schulz & Partner Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft in Hannover • Gründer der HSP GRUPPE • Vize­prä­si­dent der Steu­er­be­ra­ter­kammer Nieder­sa­chen • Aufsichtsrat des Verbands der Ange­stellten in steu­er­be­ra­tenden Berufen VALTAXA

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Die Mindmap wird laufend aktua­li­siert und an die aktu­elle Infor­ma­ti­ons­lage ange­passt. Sie ersetzt jedoch keine persön­liche Bera­tung und Prüfung Ihrer indi­vi­du­ellen Situa­tion.


Baden-Würt­tem­berg

Sofort­hilfe Corona des Minis­te­riums für Wirt­schaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Würt­tem­berg vom 30.03.2020

Das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Würt­tem­berg hat ein Sofort­hil­fe­pro­gramm aufge­legt: Gewerb­liche Unter­nehmen, Sozi­al­un­ter­nehmen und Ange­hö­rige der Freien Berufe, die sich unmit­telbar infolge der Corona-Pandemie in einer exis­tenz­be­dro­henden wirt­schaft­li­chen Lage befinden und massive Liqui­di­täts­eng­pässe erleiden, werden mit einem einma­ligen, nicht rück­zahl­baren Zuschuss unter­stützt.

Baden-Würt­tem­berg war eines der ersten Bundes­länder, das am Mitt­woch, 25. März, mit einem eigenen Sofort­hilfe-Programm an den Start ging, nachdem absehbar war, dass die Abstim­mung hinsicht­lich eines deutsch­land­weiten Bundes­pro­gramms noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Positiv war, das am letzten Wochen­ende (28. und 29. März) ersten Erfah­rungen aus dem Landes­pro­gramm Baden-Würt­tem­berg in die Programm­ge­stal­tung des Bundes einbringen konnten. Die Fina­li­sie­rung des Bundes­pro­gramms befindet sich nun auf der Ziel­ge­raden. Das Landes­pro­gramm Baden-Würt­tem­berg ist seit 30.03.2020 bereits an die zu erwar­tenden Kondi­tionen des Bundes­pro­gramms ange­passt, dies betrifft insbe­son­dere die verein­fachte Defi­ni­tion eines Liqui­di­täts­eng­passes.

Bei einer Antrag­stel­lung ab dem 30.0.2020 wird man nicht schlechter gestellt, als beim kommenden Bundes­pro­gramm.

Die Sofort­hilfe erfolgt im Rahmen eines einma­ligen, nicht rück­zahl­baren Zuschusses, ist gestaf­felt nach der Zahl der Beschäf­tigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antrags­be­rech­tigte Solo­selbst­stän­dige und Antrags­be­rech­tigte mit bis zu 5 Beschäf­tigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antrags­be­rech­tigte mit bis zu 10 Beschäf­tigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antrags­be­rech­tigte mit bis zu 50 Beschäf­tigten

Die Ober­grenze für die Höhe der Förde­rung entspricht dem unmit­telbar infolge der Corona-Pandemie verur­sachten Liqui­di­täts­eng­pass oder entspre­chenden Umsatz­ein­bruch, maximal jedoch den oben genannten Förder­be­trägen.

Sofort­hilfe Corona Baden-Würt­tem­berg (PDF)

Bayern

Richt­li­nien für die Corona-Unter­stüt­zung geschä­digter Unter­nehmen und Ange­hö­riger Freier Berufe des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft, Landes­ent­wick­lung und Energie vom 17.03.2020

Antrags­be­rech­tigte und Voraus­set­zungen

  • Der Zuschuss richtet sich an gewerb­li­chen Unter­nehmen und selbst­stän­digen Ange­hö­rige der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbs­tä­tige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeits­stätte in Bayern haben.
  • Voraus­set­zung ist ein akuter Liqui­di­täts­eng­pass. Das bedeutet, dass keine (ausrei­chende) Liqui­dität vorhanden ist, um z. B. laufende Verpflich­tungen zu zahlen.
  • Vor Inan­spruch­nahme der Sofort­hilfe ist verfüg­bares liquides Privat­ver­mögen einzu­setzen.

Höhe der Sofort­hilfe in Bayern

  • Bis zu 5 Erwerbs­tä­tige: 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Erwerbs­tä­tige: 15.000 Euro
  • Bis zu 50 Erwerbs­tä­tige: 30.000 Euro
  • Bis zu 250 Erwerbs­tä­tige: 50.000 Euro

Rück­zah­lung der Corona-Sofort­hilfe

Die Sofort­hilfe in Bayern muss nicht zurück­ge­zahlt werden.

Bean­tra­gung

Förder­an­trag ausfüllen, ausdru­cken, unter­schreiben und per E-Mail oder Post an die zustän­dige Bewil­li­gungs­be­hörde schicken.Anträge werden schnell bear­beitet und die Zahlung erfolgt zeitnah auf das Konto des Antrags­stel­lers.

Corona-Sofort­hilfe Bayern und Bund jetzt verzahnt und aufge­stockt bean­tragbar

  • Anträge auf die Corona-Sofort­hilfe des Frei­staates Bayern und der Bundes­re­gie­rung können ab sofort über ein einheit­li­ches Online-Formular gestellt werden.
  • Wenn Sie von den höheren Kondi­tionen des Bundes- und Landes­pro­gramms profi­tieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elek­tro­ni­schen Antrag.
  • Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unab­hängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszah­lung erhalten haben), kreuzen Sie dies bitte im elek­tro­ni­schen Antrags­for­mular an.

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Direkt zum Antrag: https://www.soforthilfe-corona.bayern/.

Richt­linie zur Sofort­hilfe Corona in Bayern (PDF)

Berlin

Inves­ti­ti­ons­bank Berlin „Corona Zuschuss Sofort­hilfe II“ – Zuschuss­pro­gramm für Kleinst­un­ter­nehmen, Solo­selb­stän­dige und Frei­be­rufler

Das Zuschuss-Programm für Berlin wurde nun an den vom Bund beschlos­senen “Corona-Schutz­schild” ange­passt. Folgende Zuschüsse sind möglich:

  • Solo­selb­stän­dige, Frei­be­rufler und Kleinst­un­ter­nehmen mit bis zu 5 Beschäf­tigten können bis zu 9.000 EUR bean­tragen.
  • Für Unter­nehmen bis 10 Beschäf­tigte stehen bis zu 15.000 EUR zur Verfü­gung.

Der Corona Zuschuss ist verwendbar für Betriebs­kosten und erwerbs­mä­ßigen Sach- und Finanz­auf­wand wie z.B.:

  • gewerb­liche Mieten
  • Leasing­auf­wen­dungen
  • Perso­nal­kosten für Beschäf­tigte, sofern diese nicht über das Kurz­ar­bei­ter­geld gedeckt sind

Geschäfts­führer-Gehälter, Privat­ent­nahmen bzw. die Kompen­sa­tion von Umsatz- und Hono­rar­aus­fällen für persön­liche Lebens­hal­tungs­kosten, Kran­ken­kas­sen­bei­träge etc. fallen nicht darunter.

Das Antrags­for­mular ist auf der Seite der Inves­ti­ti­ons­bank Berlin zum Down­load verfügbar.

Bran­den­burg

Corona Sofort­hilfe in Bran­den­burg

Wer wird geför­dert?

Gewerb­liche Unter­nehmen und Ange­hö­rige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbs­tä­tigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeits­stätte im Land Bran­den­burg haben.

Was wird geför­dert?

Gegen­stand der Sofort­hilfe ist der teil­weise finan­zi­elle Ausgleich der Schäden, die durch die Coro­na­krise 2020 verur­sacht sind. Dabei darf die Sofort­hilfe den entstan­denen Gesamt­schaden des Antrag­stel­lers nicht über­steigen.

Nicht geför­dert werden Unter­nehmen in Schwie­rig­keiten gemäß Leit­li­nien für staat­liche Beihilfen zur Rettung und Umstruk­tu­rie­rung nicht­fi­nan­zi­eller Unter­nehmen in Schwie­rig­keiten (Mittei­lung der Euro­päi­schen Kommis­sion 2014 204/C 249/01; Amts­blatt der Euro­päi­schen Union vom 31. Juli 2014, C249/1), es sei denn, die Schwie­rig­keiten sind auf die Coro­na­krise ab 11.03.2020 zurück­zu­führen.

Wie wird geför­dert?

Die Sofort­hilfe wird als eine einma­lige, nicht rück­zahl­bare Leis­tung als Zuschuss gewährt. Der Zuschuss unter­liegt jedoch der Besteue­rung.

Kondi­tionen

Die Sofort­hilfe ist gestaf­felt nach der Zahl der Erwerbs­tä­tigen (Voll­zeit­äqui­va­lente) und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbs­tä­tige: bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Erwerbs­tä­tige: bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbs­tä­tige: bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Erwerbs­tä­tige: bis zu 60.000 EUR

in Abhän­gig­keit des erklärten Scha­dens.

Beispiele für die Ermitt­lung Voll­zeit­äqui­va­lent

  • Voll­zeit­be­schäf­ti­gung = 40 Stunden = 1 VZÄ
  • 2 Teil­zeit­stellen á 20 Stunden = 1 VZÄ
  • 1 Teil­zeit­stelle á 20 Stunden = 0,5 VZÄ

Als Anlagen beigefügt sind ein Blan­ko­an­trag, die FAQ sowie die geltenden Richt­li­nien, alle­samt Stand 03/2020.

Antrag auf Sofort­hilfe im Rahmen des Sofort­pro­gramms des Landes Bran­den­burg „Sofort­hilfe Corona Bran­den­burg“ (PDF)

Richt­linie des Wirt­schafts­mi­nis­te­riums Bran­den­burg zur Sofort­hilfe Corona vom 24.03.2020 (PDF)

Fragen und Antworten zur Sofort­hilfe Corona

Bremen

Corona Sofort­hilfe in Bremen

Wer wird geför­dert?

  • Gewerb­liche Unter­nehmen bis 49 Beschäf­tigte
  • Ange­hö­rige der Freien Berufe bis 10 Beschäf­tigte
  • Solo­selbst­stän­dige im Haupt­er­werb

Die Arbeits- bzw. Betriebstätte oder der Sitz der Geschäfts­lei­tung muss sich im Land Bremen befinden.

Betriebe werden nur geför­dert, wenn der höhere Wert aus Jahres­um­satz und Bilanz­summe 2 Millionen EUR (0-10 Beschäf­tigte) bzw. 10 Millionen EUR (mit 11-49 Beschäf­tigte) nicht über­schreitet.

Nicht geför­dert werden Betriebe, die:

  • bereits am 31.12.2019 in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­keiten waren,
  • aus anderen Gründen als Corona in wirt­schaft­liche Schwie­rig­keiten geraten sind.

Was wird geför­dert?

Gegen­stand der Sofort­hilfe ist ein durch die Corona-Pandemie entstan­dener, nach­ge­wie­sener Liqui­di­täts­eng­pass in den nächsten 3 Monaten.

Wie wird geför­dert?

Die Sofort­hilfe wird als eine einma­lige, nicht rück­zahl­bare Leis­tung als Zuschuss gewährt. Der Zuschuss unter­liegt der Besteue­rung.

Kondi­tionen

Die Sofort­hilfe ist gestaf­felt nach der Zahl der Beschäf­tigten (Voll­zeit­äqui­va­lente) und beträgt:

  • 0-5 Beschäf­tigte: bis zu 9.000 EUR,
  • 6-10 Beschäf­tigte: bis zu 15.000 EUR,
  • 11-49 Beschäf­tigte: bis zu 20.000 EUR

in Abhän­gig­keit des erklärten Liqui­di­täts­eng­passes.

Beispiele für die Ermitt­lung Voll­zeit­äqui­va­lent

  • Voll­zeit­be­schäf­ti­gung = 40 Stunden = 1 VZÄ
  • 2 Teil­zeit­stellen á 20 Stunden = 1 VZÄ
  • 1 Teil­zeit­stelle á 20 Stunden = 0,5 VZÄ

Anträge und Links

Die Anträge können online gestellt werden. Das mit dem Adobe Reader ausge­füllte Antrags­for­mular wird mit weiteren Anlagen hoch­ge­laden.

Die Antrags­stel­lung und Bewil­li­gung erfolgt für Betriebe in Bremen über die Bremer Aufbau­bank (BAB):

Und für Betriebe in Bremer­haven über die Bremer­ha­vener Gesell­schaft für Inves­ti­ti­ons­för­de­rung und Stadt­ent­wick­lung (BIS):

Beigefügt sind die geltenden Richt­li­nien, zuletzt aufge­rufen am 05.04.2020.

Förder­richt­linie Corona-Sofort­hilfe II Bremen (PDF)

Ausfüh­rungs­be­stim­mungen „Bundes­pro­gramm Sofort­hilfe Corona Bremen“ (PDF)

Hamburg

Infor­ma­tionen zur Hamburger Corona Sofort­hilfe

Alle Infor­ma­tionen zur Corona-Sofort­hilfe in Hamburg und das Antrags­for­mular finden Sie unter www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs.

Hessen

Richt­linie des Landes Hessen zur Durch­füh­rung eines Sofort­hilfs­pro­gramms vom 27.03.2020

Für Hessen ist die Richt­linie zur Durch­füh­rung der Sofort­hilfe veröf­fent­licht worden. Wir stellen Ihnen die ersten High­lights zusammen. Der Haupt­sitz des antrag­stel­lenden Unter­neh­mens bzw. Wohn­sitz der antrag­stel­lenden Einzel­person muss in Hessen sein.

Richt­linie

Zweck

Der Zuschuss stellt eine einma­lige Sofort­hilfe aufgrund einer exis­tenz­be­dro­henden Lage durch die Corona-Virus-Pandemie dar.

Gegen­stand der Förde­rung

Gegen­stand der Förde­rung ist ein einma­liger nicht-rück­zahl­barer Zuschuss, der ausschließ­lich für Antrag­steller gewährt wird, die unmit­telbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in einen exis­tenz­ge­fähr­denden Liqui­di­täts­eng­pass geraten sind und diesen Liqui­di­täts­eng­pass nicht mit Hilfe sons­tiger Eigen- oder Fremd­mittel ausglei­chen können.

Hinweis: Ein Liqui­di­täts­eng­pass ist gegeben, wenn der Antrag­steller Forde­rungen zu befrie­digen hat, für deren Beglei­chung absehbar keine ausrei­chenden liquiden Mittel zur Verfü­gung stehen, obwohl deren Eingang einge­plant ist.

Antrag­steller

Zuschus­s­emp­fän­ge­rinnen und Zuschus­s­emp­fänger können in der Fort­füh­rung ihres Betriebes gefähr­dete Unter­nehmen sein, die

  • Steu­er­pflich­tige mit Einkünften aus Land- und Forst­wirt­schaft im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 des Einkom­men­steu­er­ge­setzes (EStG),
  • Steu­er­pflich­tige mit Einkünften aus Gewer­be­be­trieb im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 2 EStG oder § 8 Abs. 2 Körper­schaft­steu­er­ge­setz (KStG),
  • Steu­er­pflich­tige mit Einkünften aus selb­stän­diger Arbeit im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 3 EStG, insbe­son­dere Ange­hö­rige freier Berufe sowie nach dem Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­setz (KSVG) versi­cherte Künstler oder
  • am Markt tätige Sozi­al­un­ter­nehmen in der Rechts­form einer GmbH, die vom Finanzamt als steu­er­be­güns­tigte (gemein­nüt­zige) Körper­schaft im Sinne des § 5 Absatz 1 Nr. 9 KStG aner­kannt wurden,

sind.

Hinweis: Die Zuschus­s­emp­fän­ge­rinnen oder Zuschus­s­emp­fänger müssen Selbst­stän­dige, Kleinst­un­ter­nehmen, kleine oder mitt­lere Unter­nehmen mit bis zu 50 Mitar­beiter (Voll­zeit­äqui­va­lente (VZÄ)) im Sinne der EU-Beihil­fe­re­ge­lungen sein.

Art und Umfang, Höhe des Zuschusses

Die Sofort­hilfe ist als Fest­be­trag gestaf­felt nach der Zahl der Erwerbs­tä­tigen und beträgt:

  • bis zu 5 Mitar­beiter: 10.000 Euro Einmal­zah­lung für drei Monate,
  • bis zu 10 Mitar­beiter: 20.000 Euro Einmal­zah­lung für drei Monate,
  • bis zu 50 Mitar­beiter: 30.000 Euro Einmal­zah­lung für drei Monate.

Teil­zeit­be­schäf­tigte sind in Voll­zeit­äqui­va­lente umzu­rechnen.

Teil­zeit­kräfte

Zur Umrech­nung von Teil­zeit­kräften und 450 Euro-Jobs in Voll­zeit­äqui­va­lente:

  • Mitar­beiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitar­beiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitar­beiter über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitar­beiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Ober­grenze

Ober­grenze für die Höhe der Förde­rung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verur­sachten Liqui­di­täts­eng­passes. In diesem Fall legt die Bewil­li­gungs­be­hörde einen gerin­geren Fest­be­trag fest.

Antrags­ab­gabe

Das Antrags- und Bewil­li­gungs­ver­fahren wird elek­tro­nisch durch­ge­führt. Die Anträge sind auf der einge­rich­teten Online-Platt­form (https://www.rpkshe.de/coronahilfe) zu stellen.

Die Prüfung des Antrages, die Entschei­dung über die Förder­fä­hig­keit und Auszah­lung erfolgt durch das Regie­rungs­prä­si­dium Kassel. Es können nur voll­ständig einge­gan­gene Anträge berück­sich­tigt werden.

Frist

Die Anträge sind bis spätes­tens 31. Mai 2020 an das Regie­rungs­prä­si­dium Kassel zu stellen.

Versi­che­rung

Der aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstan­dene exis­tenz­be­droh­liche Liqui­di­täts­eng­pass ist auf den vorge­se­henen Antrags­for­mu­laren zu bestä­tigen.

Richt­linie des Landes Hessen zur Durch­füh­rung eines Sofort­hilfs­pro­gramms vom 27.03.2020 (PDF)

Ausfüll­hilfe zum Antrag (PDF)

Meck­len­burg-Vorpom­mern

Landes­för­der­institut Meck­len­burg-Vorpom­mern: Aktua­li­siertes Antrags­for­mular vom 31.03.2020

Folgende Hilfen sind möglich:

Für Unter­nehmen und Solo­selbst­stän­dige

  • 0 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 9.000 Euro (reine Bundes­mittel)
  • mehr als 5 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 15.000 Euro (reine Bundes­mittel)
  • mehr als 10 bis 24 Beschäf­tigte = bis zu 25.000 Euro (reine Landes­mittel)
  • mehr als 24 bis 49 Beschäf­tigte = bis zu 40.000 Euro (reine Landes­mittel)
  • mehr als 49 bis 100 Beschäf­tigte = bis zu 60.000 Euro (reine Landes­mittel)

Der Zuschuss wird auf der Grund­lage der betrieb­li­chen Ausgaben berechnet. Beispiele sind gewerb­liche Mieten, Ausgaben für Tele­kom­mu­ni­ka­tion und Versi­che­rungen, Leasing­raten und Raten (Zins und Tilgung) für betrieb­liche Darlehen. Das private Vermögen muss nicht vorrangig zur Deckung des Liqui­di­täts­eng­passes heran­ge­zogen werden.

Ausgaben für den privaten Lebens­un­ter­halt dürfen nicht einbe­zogen werden. Hier ist ggf. andere Hilfe, z.B. sozi­al­recht­liche Grund­si­che­rung in Anspruch zu nehmen.

Das Antrags­for­mular ist auf der Seite des Landes­för­der­insti­tuts Meck­len­burg-Vorpom­mern unter https://www.lfi-mv.de zum Down­load verfügbar.

Ein Antrag kann bis zum 31.05.2020 gestellt werden.

Neues Lande­s­portal Corona-Hilfen online

Die kommu­nalen Wirt­schafts­för­derer Meck­len­burg-Vorpom­merns schaffen Über­blick zu schnellen Hilfen für die Wirt­schaft

Damit Unter­neh­me­rinnen und Unter­nehmer einen tages­ak­tu­ellen Über­blick erhalten und schnell auf vorhan­dene Unter­stüt­zungen des Bundes und des Landes im Zusam­men­hang mit der Corona-Krise zugreifen können, haben15 kommu­nale Wirt­schafts­för­derer Meck­len­burg-Vorpom­merns mit der Platt­form www.rettungsringmv.de ein Infor­ma­tions- und Service­portal geschaffen. Rettungs­RingMV bietet eine Gesamt­über­sicht über aktu­elle Unter­stüt­zungs- und Förder­mög­lich­keiten wie Gehalts-, Lohn- oder Verdienst­aus­fall, Zuschüsse, Liqui­di­täts­hilfen und Kredite, Bürg­schaften, steu­er­liche Erleich­te­rungen oder Stun­dungen. Infor­ma­tionen zu den einzelnen Programmen sind ebenso zu finden wie Formu­lare und Antrags­un­ter­lagen sowie Kontakte zu den Bewil­li­gungs­in­sti­tu­tionen sowie den kommu­nalen Part­nern. Selbst­stän­dige, Frei­be­rufler, Kleinst-, Klein-, mitt­lere und Groß­un­ter­nehmen finden nun schnell und nach indi­vi­du­ellem Bedarf geeig­nete Programme und mone­täre Hilfs­an­ge­bote.

Nieder­sachsen

Erlass des nieder­säch­si­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­riums zur Corona-Sofort­hilfe vom 31.03.2020

Seit dem 01.04.2020 wird die NBank, ergän­zend zur Corona-Sofort­hilfe des Landes, die zusätz­li­chen Mittel des Bundes für kleine Unter­nehmen, Solo­selb­stän­dige und Ange­hö­rige der Freien Berufe bereit­stellen. Zusätz­lich wird der Kreis der Ziel­gruppe des Bundes­pro­gramms um die Gruppe der Unter­nehmen mit bis zu 49 Beschäf­tigten durch das ein ergän­zendes Programm des Landes Nieder­sachsen erwei­tert. Das Antrags- und Bewil­li­gungs­ver­fahren läuft in beiden Fällen über die NBank.

Ziel der Förde­rung: Die wirt­schaft­liche Exis­tenz der Antrag­steller soll gesi­chert werden und aktu­elle Liqui­di­täts­eng­pässe wegen laufender Betriebs­kosten über­brückt werden. Zu den Betriebs­kosten zählen z. B. Mieten und Pachten, Kredite für Betriebs­räume und Leasing­raten. Lebens­hal­tungs­kosten zählen nicht zu den Betriebs­kosten.

Die Förde­rung besteht aus einer Einmal­zah­lung in Höhe von:

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäf­tigten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäf­tigten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäf­tigten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäf­tigten

Bereits erhal­tene Zuschuss­för­de­rungen aus dem voraus­ge­gan­genen Landes­pro­gramm werden in voller Höhe ange­rechnet.

Alle notwen­digen Antrags­un­ter­lagen und Infor­ma­tionen finden Sie auf der Website www.soforthilfe.nbank.de.

Die Anträge können nur an die Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de geschickt werden!

Erlass zur Sofort­hilfe für kleine Unter­nehmen (PDF)

Erlass zur Sofort­hilfe für Kleinst­un­ter­nehmen und Solo­selb­stän­dige (PDF)

Weitere Hilfs­pro­gramme in Nieder­sachsen

Nord­rhein-West­falen

Beschluss der Landes­re­gie­rung NRW zur Corona-Sofort­hilfe vom 27.03.2020

Die Sofort­hilfe erfolgt im Rahmen eines einma­ligen, i. d. R. nicht rück­zahl­baren Zuschusses.

Für Unter­nehmen und Solo­selbst­stän­dige

Voraus­set­zung: erheb­liche Finan­zie­rungs­eng­pässe und wirt­schaft­liche Schwie­rig­keiten in Folge von Corona. Dies wird ange­nommen, wenn eine der folgenden Situa­tionen zutrifft:

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März ist durch die Corona-Krise wegge­fallen sind (d. h. sich das Volumen des Auftrags­be­standes mehr als halbiert hat)
  • die Umsätze gegen­über dem Vorjah­res­monat mehr als halbiert sind (für einen noch im März gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegen­über dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Vergleichs­monat April 2019. Kann der Vorjah­res­monat nicht heran­ge­zogen werden (z. B. bei Grün­dungen), gilt der Vormonat.
  • die Möglich­keiten, den Umsatz zu erzielen, ist durch eine behörd­liche Auflage im Zusam­men­hang mit der COVID-19 Pandemie massiv einge­schränkt
  • die vorhan­denen reichen nicht aus, um die kurz­fris­tigen Verbind­lich­keiten des Unter­neh­mens (z. B. Mieten, Kredite für Betriebs­räume, Leasing­raten) zu zahlen (= Finan­zie­rungs­eng­pass)

Der Antrag­steller muss versi­chern, dass der Finan­zie­rungs­eng­pass nicht bereits vor dem 1. März bestanden hat. Der Antrag­steller muss zusätz­lich erklären, dass es sich bei dem Unter­nehmen zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht um ein “Unter­nehmen in Schwie­rig­keiten” handelte. Weitere Infor­ma­tionen dazu finden Sie unten.

Höhe der Förde­rung

  • 0 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 15.000 Euro
  • 31 bis 49 Beschäf­tigte = bis zu 25.000 Euro

Stichtag für die Berech­nung der Mitar­bei­ter­zahlen ist der 31.12.2019.

  • Mitar­beiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitar­beiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitar­beiter über 30 Stunden & Auszu­bil­dende: Faktor 1
  • Mitar­beiter Minijob = Faktor 0,3
  • Der/Die Unternehmer/in selbst ist mitzu­zählen.

Der Antrag ist unter https://soforthilfe-corona.nrw.de ausschließ­lich medi­en­bruch­frei digital zu stellen.

Der Nach­weis der Verwen­dung der Sofort­hilft erfolgt unter Zuhil­fe­nahme des Vordrucks im Internet auf https://www.soforthilfe-corona.nrw.de bei ihrem zustän­digen Finanzamt und ist der nächsten Steu­er­erklä­rung beizu­fügen.

Die Finanz­hilfe ist zurück­zu­er­statten, wenn der Bescheid aufgrund falscher oder unvoll­stän­diger Angaben erteilt wurde oder Entschä­di­gungs­leis­tungen, Versi­che­rungs­leis­tungen und/oder andere Förder­maß­nahmen einzeln und/oder zusammen zu einer Über­kom­pen­sa­tion führen. In diesem Fall ist die gewährte Sofort­hilfe vom Eintritt der Über­kom­pen­sa­tion mit 5 % über dem Basis­zins­satz zu verzinsen.

Rhein­land-Pfalz

Förder­pro­gramm „Corona-Sofort­hilfe für Klein­un­ter­nehmen und Solo­selbst­stän­dige“ des Bundes (Stand: 30.03.2020)

Folgende Hilfen sind nun möglich:

Für Unter­nehmen und Solo­selbst­stän­dige

  • 0 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 9.000 Euro Zuschuss (reine Bundes­mittel), Richt­linie 1 – Kleinst­un­ter­nehmen & 10.000 Euro Sofort­dar­lehen des Landes bei Bedarf
  • 6 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 15.000 Euro Zuschuss (reine Bundes­mittel), Richt­linie 1 – Kleinst­un­ter­nehmen & 10.000 Euro Sofort­dar­lehen des Landes bei Bedarf
  • 11 bis 30 Beschäf­tigte = bis zu 30.000 Euro Sofort­dar­lehen des Landes + 30% der Darle­hens­summe als Zuschuss (reine Landes­mittel)

Es ist nur eine Bedarfs­dar­stel­lung erfor­der­lich, der Einsatz eigener Mittel wie Rück­lagen etc. nicht! Damit reicht es aus, wenn die voraus­sicht­li­chen betrieb­li­chen Einnahmen der nächsten 3 Monate die betrieb­li­chen Verbind­lich­keiten und Ausgaben nicht decken. Zur Ermitt­lung dieses „Liqui­di­täts­eng­pass“ ist eine Liqui­di­täts­pla­nung für die nächsten 3 Monate ab Antrags­stel­lung erfor­der­lich. Bitte schauen Sie für den Fall, dass Sie einen entspre­chenden Antrag stellen wollen, immer wieder auf der Inter­net­seite der ISB (Inves­ti­tions- und Struk­tur­bank Rhein­land-Pfalz) nach oder abon­nieren Sie deren News­letter. Ein Antrag ist ggf. bis zum 31.05.2020 zu stellen.

Antrag Corona-Sofort­hilfe (PDF ausfüllbar)

Bear­bei­tungs­hin­weise zur Antrag­stel­lung (PDF)

FAQ zur Corona-Sofort­hilfe (PDF)

Saar­land

Voll­zugs­hin­weise des saar­län­di­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­riums für die Corona-Sofort­hilfen des Bundes

Für das Saar­land sind die Voll­zugs­hin­weise zur Durch­füh­rung der Sofort­hilfe veröf­fent­licht worden.

Voll­zugs­hin­weise

Zweck

Der Zuschuss stellt eine einma­lige Sofort­hilfe aufgrund einer exis­tenz­be­dro­henden Lage durch die Corona-Virus-Pandemie dar.

Gegen­stand der Förde­rung

Gegen­stand der Förde­rung ist ein einma­liger nicht-rück­zahl­barer Zuschuss, der ausschließ­lich für Antrag­steller gewährt wird, die unmit­telbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in einen exis­tenz­ge­fähr­denden Liqui­di­täts­eng­pass geraten sind und diesen Liqui­di­täts­eng­pass nicht mit Hilfe sons­tiger Eigen- oder Fremd­mittel ausglei­chen können.

Hinweis: Ein Liqui­di­täts­eng­pass ist gegeben, wenn der Antrag­steller Forde­rungen zu befrie­digen hat, für deren Beglei­chung absehbar keine ausrei­chenden liquiden Mittel zur Verfü­gung stehen, obwohl deren Eingang einge­plant ist.

Antrags­be­rech­tigte

  • Solo­selb­stän­dige
  • Ange­hö­rige der Freien Berufe
  • kleine Unter­nehmen (einschl. land­wirt­schaft­liche Urpro­duk­tion)
  • im Haupt­er­werb (nicht neben­be­ruf­lich)
  • mit bis zu 10 Beschäf­tigen (Voll­zeit­äqui­va­lent)
  • nicht bereits am 31.12.2019 in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­keiten

Art und Umfang, Höhe des Zuschusses

Die Sofort­hilfe ist als Fest­be­trag gestaf­felt nach der Zahl der Erwerbs­tä­tigen und beträgt:

  • bis zu 5 Mitar­beiter: 9.000 Euro Einmal­zah­lung für drei Monate,
  • bis zu 10 Mitar­beiter: 15.000 Euro Einmal­zah­lung für drei Monate,

Teil­zeit­be­schäf­tigte sind in Voll­zeit­äqui­va­lente umzu­rechnen.

Teil­zeit­kräfte

Zur Umrech­nung von Teil­zeit­kräften und 450 Euro-Jobs in Voll­zeit­äqui­va­lente:

  • Mitar­beiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitar­beiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitar­beiter über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitar­beiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Ober­grenze

Ober­grenze für die Höhe der Förde­rung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verur­sachten Liqui­di­täts­eng­passes. In diesem Fall legt die Bewil­li­gungs­be­hörde einen gerin­geren Fest­be­trag fest.

Antrags­ab­gabe

Das Antrags- und Bewil­li­gungs­ver­fahren wird elek­tro­nisch durch­ge­führt. Die Anträge sind auf der einge­rich­teten Online-Platt­form zu stellen.

Die Prüfung des Antrages, die Entschei­dung über die Förder­fä­hig­keit und Auszah­lung erfolgt durch das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saar­land. Es können nur voll­ständig einge­gan­gene Anträge berück­sich­tigt werden.

Frist

Die Anträge sind bis spätes­tens 31. Mai 2020 an das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saar­land zu stellen.

Versi­che­rung

Der aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstan­dene exis­tenz­be­droh­liche Liqui­di­täts­eng­pass ist auf den vorge­se­henen Antrags­for­mu­laren zu bestä­tigen.

Voll­zugs­hin­weise des saar­län­di­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­riums für die Corona-Sofort­hilfen des Bundes

Fragen und Antworten zur Sofort­hilfe (PDF)

Sachsen

Infor­ma­tionen zur Corona Sofort­hilfe in Sachsen

Alle Infor­ma­tionen zur Corona-Sofort­hilfe in Sachsen und das Antrags­for­mular finden Sie unter https://www.sab.sachsen.de.

Sachsen-Anhalt

Infor­ma­tionen des Wirt­schafts­mi­nis­te­riums in Sachsen-Anhalt zur Corona Sofort­hilfe

Wer wird geför­dert?

Die Sofort­hilfe richtet sich an Unter­nehmen mit bis zu 50 Beschäf­tigten, einschließ­lich Kleinst­un­ter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige und Frei­be­rufler, die sich durch die Auswir­kungen der Covid 19-Pandemie in einer schwie­rigen Liqui­di­täts­si­tua­tion befinden.Gefördert werden Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige und Frei­be­rufler fast aller Wirt­schafts­bran­chen, einschließ­lich wirt­schaft­lich tätige Künstler und Kultur­schaf­fende sowie Land­wirte mit Sitz oder Betriebs­stätte in Sachsen-Anhalt.

Was wird geför­dert?

Die gewährte Leis­tung hilft, eine Liqui­di­täts­lücke zu schließen, die durch fort­lau­fenden Betriebs- und Sach­auf­wand in den nächsten drei auf die Antrag­stel­lung folgenden Monaten entsteht. Wird ein Miet­nach­lass von mindes­tens 20% gewährt, können fünf Monate in die Berech­nung einbe­zogen werden.

Wie wird geför­dert?

Mit einer einma­ligen, nicht rück­zahl­baren Leis­tung bezogen auf die Anzahl der Beschäf­tigten bei Antrag­stel­lung

  • bis einschließ­lich 5 Beschäf­tigte bis zu 9.000 Euro
  • bis einschließ­lich 10 Beschäf­tigte bis zu 15.000 Euro
  • bis einschließ­lich 25 Beschäf­tigte bis zu 20.000 Euro
  • bis einschließ­lich 50 Beschäf­tigte bis zu 25.000 Euro

Was ist noch zu beachten?

Anträge können bis zum 31.05.2020 gestellt werden.

Die Auszah­lung der Leis­tung muss nicht extra bean­tragt werden. Sie erfolgt schnellst­mög­lich nach Eingang des Förder­an­trages.

Die zweck­ent­spre­chende Verwen­dung der Sofort­hilfe muss spätes­tens sechs Monate nach Auszah­lung durch entspre­chende Erklä­rungen nach­ge­wiesen werden.

Die Anträge sollen mit geringem büro­kra­ti­schen Aufwand und sehr schnell bewil­ligt werden. Bitte senden Sie die voll­ständig ausge­füllten und unter­schrie­benen Antrags­un­ter­lagen per E-Mail an soforthilfe-corona@ib-lsa.de.

Antrag zur Corona-Sofort­hilfe in Sachsen-Anhalt (PDF)

Muster­an­trag zur Corona-Sofort­hilfe in Sachsen-Anhalt (PDF)

Schleswig-Holstein

Corona Sofort­hilfe in Schleswig Holstein

Antrags­pause bis 02.04.2020: Verbes­se­rung der Programm-Bedin­gungen und schnel­leres Antrags­ver­fahren

Die IB-SH bittet alle noch nicht tätig gewor­denen Antrag­steller um eine kurze Antrags­pause bis zum 02.04.2020. Das Land konnte in Verhand­lungen mit dem Bund noch weitere Zuge­ständ­nisse beim Programm errei­chen. Bis zum 02.04.2020 wird das Antrags­for­mular entspre­chend über­ar­beitet und eine Liste mit häufig gestellten Fragen veröf­fent­licht. Außerdem wird eine Online-Antrags­er­fas­sung mit Upload des Antrags­for­mu­lars zur Verfü­gung gestellt. Bereits gestellte Anträge bleiben selbst­ver­ständ­lich bestehen und werden bear­beitet.

Was sind Ihre Vorteile?

  • Zuschuss für die Siche­rung Ihres Liqui­di­täts­be­darfs
  • Mit der Sofort­hilfe werden Leis­tungen gewährt, um aktu­elle Liqui­di­täts­eng­pässe durch laufende Betriebs­aus­gaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebs­räume und Leasing­raten in den nächsten 3 Monaten über­brü­cken zu können.
  • einfa­ches Antrags­ver­fahren
  • schnelle Entschei­dung und Auszah­lung durch die IB.SH

Wer wird geför­dert?

Antrags­be­rech­tigt sind kleine Unter­nehmen mit bis zu 10 Beschäf­tigten (Voll­zeit­äqui­va­lente) sowie Solo­selb­stän­dige und Ange­hö­rige der Freien Berufe, die im Haupt­er­werb

  • wirt­schaft­lich und damit dauer­haft am Markt als Unter­nehmen oder als Selbst­stän­dige tätig sind,
  • ihre Tätig­keit von einer Betriebs­stätte in Schleswig-Holstein oder einem Sitz in Schleswig-Holstein der Geschäfts­füh­rung aus ausführen,
  • bei einem deut­schen Finanzamt ange­meldet sind und
  • ihre Waren und Dienst­leis­tungen bereits vor dem 01.12.2019 am Markt ange­boten haben.

Von der Förde­rung ausge­nommen sind

  • Öffent­liche Unter­nehmen
  • Unter­nehmen, die sich vor dem 31.12.2019 in Schwie­rig­keiten gemäß Rz. 20 a) bis c) der Leit­li­nien für staat­liche Beihilfen zur Rettung und Umstruk­tu­rie­rung nicht­fi­nan­zi­eller Unter­nehmen in Schwie­rig­keiten (204/C 249/01) befunden haben.

Was wird geför­dert?

Liqui­dität, um laufende Betriebs­aus­gaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebs­räume und Leasing­raten für die nächsten 3 Monate zu über­bü­cken.

Wie wird geför­dert?

  • Die Sofort­hilfe wird als nicht rück­zahl­barer einma­liger Zuschuss zur Über­win­dung der exis­tenz­be­dro­henden Wirt­schafts­lage gewährt, die durch den von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion am 11. 03.2020 als Pandemie einge­stuften Ausbruch von COVID-19 entstanden ist.
  • Je nach Höhe des im Antrag darge­legten Liqui­di­täts­eng­passes beträgt die Sofort­hilfe:
    – bis zu 5 Beschäf­tigte bis zu 9.000 Euro
    – über 5 und bis zu 10 Beschäf­tigte bis zu 15.000 Euro
  • Für die Anzahl der Beschäf­tigten ist auf Voll­zeit­äqui­va­lente abzu­stellen, d.h. Teil­zeit­kräfte sind in Voll­zeit­äqui­va­lente umzu­rechnen. Ein Voll­zeit­äqui­va­lent entspricht einer wöchent­li­chen Arbeits­zeit von 39 Stunden.

Wie ist Ihr Weg zur Förde­rung?

Bitte senden Sie Ihren unter­schrie­benen und einge­scannten bzw. abfo­to­gra­fierten Antrag im pdf- oder jpg-Format ausschließ­lich per E-mail an: SoforthilfeZuschuss@ib-sh.de. Bitte versenden Sie ihren Antrag nur ein Mal und reichen ihn nicht im Nach­gang per Post oder Fax ein. Per E-Mail einge­gan­gene Anträge werden vorrangig bear­beitet.

Bitte senden Sie an diese E-mail-Adresse ausschließ­lich Ihre Antrags­un­ter­lagen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Ansprech­partner der IB-SH.

Bitte achten Sie darauf, dass der Antrag voll­ständig ausge­füllt und unter­zeichnet ist.

Dem Antrag ist in der Regel ein Handels­re­gis­ter­auszug oder die Gewer­be­an­mel­dung beizu­fügen. Frei­be­ruf­lich Tätige geben dies bitte im Antrag bei den Bran­chen­an­gaben (Ziff. 3) an. Bitte scannen Sie Ihren Perso­nal­aus­weis ein und fügen Sie die Kopie Ihrem Antrag bei.

Die Auszah­lung der Mittel erfolgt kurz­fristig auf der Grund­lage des einge­reichten und geprüften Antrags auf das im Antrag ange­ge­bene Konto des Antrag­stel­lers. Es ist kein extra Auszah­lungs­an­trag erfor­der­lich.

Alle Infor­ma­tionen zur Corona-Sofort­hilfe in Schleswig-Holstein und das Antrags­for­mular finden Sie unter www.ib-sh.de/corona-informationen/.

Rege­lung zur vorüber­ge­henden Gewäh­rung gering­fü­giger Beihilfen im Geltungs­be­reich der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land im Zusam­men­hang mit dem Ausbruch von COVID-19 (PDF)

IB.SH Mittel­stands­si­che­rungs­fonds (PDF)

IB.SH Mittel­stands­si­che­rungs­fonds - Infor­ma­tionen für Haus­banken (PDF)

Thüringen

Thüringer Aufbau­bank – Antrags­for­mular vom 01.04.2020

Wer wird geför­dert?

Antrags­be­rech­tigt sind im Haupt­er­werb tätige gewerb­liche Unter­nehmen (inkl. Einzel­un­ter­nehmen) sowie Unter­nehmen der Branche 86.9 (Gesund­heits­wesen, auch wenn diese über keine Gewer­be­an­mel­dung verfügen) und wirt­schafts­nahe freie Berufe und die Krea­tiv­wirt­schaft der Bran­chen­num­mern 71-74, 85.5 sowie 90 gemäß Klas­si­fi­ka­tion der Wirt­schafts­zweige (WZ 2008).

Geför­dert werden Unter­nehmen mit Betriebs­stätte in Thüringen mit bis zu 50 Beschäf­tigten.

Folgende Hilfen sind möglich

Die Höhe der Sofort­hilfe ist gestaf­felt nach der Zahl der Beschäf­tigten pro Unter­nehmen (einschließ­lich Inhaber*in) und beträgt jeweils bis zu:

  • 1 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 5.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 10.000 Euro
  • 11 bis 25 Beschäf­tigte = bis zu 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Beschäf­tigte = bis zu 30.000 Euro

Ober­grenze: Durch Pandemie verur­sachter Liqui­di­täts­eng­pass für max. 3 Monate

Das Antrags­for­mular und weitere Infor­ma­tionen sind auf der Website der Thüringer Aufbau­bank verfügbar.

Unter­lagen

Den ausge­füllten, unter­schrie­benen Antrag, die Gewer­be­an­mel­dung (sofern es sich über­haupt um ein anmel­de­pflich­tiges Gewerbe handelt). De-minimis-Erklä­rung.

Antrags­stellen

  • Zustän­dige IHK und HWK per E-Mail oder per Post.
  • Thüringer Aufbau­bank nur per Post (Thüringer Aufbau­bank, Gorki­straße 9, 99084 Erfurt)

Kosten­loses Webinar

Notfall­maß­nahmen in der Corona-Krise für kleine und mittel­stän­di­sche Unter­nehmen und Selbst­stän­dige

Da mitt­ler­weile die nötigen Infor­ma­tionen auf vielen Kanälen verfügbar sind, haben wir entschieden, den Frei­tags­rythmus unseres Webi­nars zu unter­bre­chen und vorerst kein weiteres abzu­halten. Sollten wir einen entspre­chenden Bedarf erkennen, werden wir die Reihe fort­setzen, dies jedoch unre­gel­mäßig.

Folge 2: Aufzeich­nung vom Freitag, 27.03.2020, 15 Uhr

Präsen­ta­tion als PDF

Durch das Ansehen des Videos werden Daten an YouTube über­tragen.

Folge 1: Aufzeich­nung vom Freitag, 20.03.2020, 15 Uhr

Präsen­ta­tion als PDF

Durch das Ansehen des Videos werden Daten an YouTube über­tragen.


Liebe Mandanten, Geschäfts­partner und Freunde des Hauses,

Corona ist aktuell überall und kann sich zur exis­ten­zi­ellen Bedro­hung auswachsen. Dabei stehen wir Ihnen zur Seite.

Die verfüg­baren Infor­ma­tionen ändern sich täglich, sogar zum Teil stünd­lich. Wir hoffen, dass unsere Check­liste Ihnen hilft, die geeig­neten Maßnahmen zu ergreifen, um Schaden von Ihrem Unter­nehmen abzu­wenden und zu mildern.

Denken Sie daran: Sie können uns immer anspre­chen und sich über die geeig­neten Maßnahmen infor­mieren. Führen Sie früh­zeitig Gespräche, lassen Sie sich beraten und denken Sie in alle Rich­tungen. Denn nur so können Sie die Heraus­for­de­rung meis­tern.

Unsere Empfeh­lungen stehen unter dem Vorbe­halt der tages­ak­tu­ellen Entwick­lungen. Dennoch bemühen wir uns, Ihnen wert­volle Tipps zu geben und Sie in dieser Krise zu unter­stützen.

Lassen Sie uns voran­gehen und gemeinsam die Krise aktiv meis­tern.

Ihr Team von HSP STEUER

Beachten Sie bitte, dass sich die Infor­ma­ti­ons­lage laufend ändert. Unsere Aussagen bilden den Stand zum Zeit­punkt der Erstel­lung ab und können mögli­cher­weise durch tages­ak­tu­elle Entwick­lungen über­holt sein. Ebenso stellen sie keine persön­liche Bera­tung dar oder können diese ersetzen.

Bei Fragen Ihre indi­vi­du­elle Situa­tion betref­fend stehen wir Ihnen selbst­ver­ständ­lich stets zur Verfü­gung.

Sofort­maß­nahmen

Prüfen Sie Ihre Liqui­di­täts­si­tua­tion im Hinblick auf die nächsten Wochen und Monate (Rück­lagen, Cash­flow, Konto­stand).

Abstim­mung mit Key-Accounts und die Möglich­keiten von Anzah­lungen prüfen.

Abstim­mung mit Liefe­ranten und Prüfung der Möglich­keit von Teil­zah­lungen.

Abstim­mung mit der Haus­bank bezüg­lich Hilfs­pro­grammen im Zusam­men­hang mit Corona, der Erhö­hung der Konto­kor­rent­linie und der Stun­dung von Tilgungen, falls dies für die Liqui­dität wesent­lich ist.

Abstim­mung mit dem Finanzamt, um Steu­er­vor­aus­zah­lungen anzu­passen.

Bean­tra­gung von Frist­ver­län­ge­rungen beim Finanzamt, falls noch keine Dauer­frist­ver­län­ge­rung vorliegt oder durch Quaran­täne und Mitar­bei­ter­aus­fall keine termin­ge­rechte Abgabe möglich ist.

Abstim­mung mit dem Finanzamt bezüg­lich der Möglich­keit, Zahlungen zu stunden.

Prüfung aktuell geplanter Inves­ti­tionen und mögli­cher­weise Aufschie­bung oder Umschwenk auf öffent­liche Mittel.

Ist Kurz­ar­beit mögli­cher­weise eine Alter­na­tive für Sie?


Spre­chen Sie uns an – wir helfen Ihnen!

Schnelles und rich­tiges Handeln kann sich entschei­dend auf die Folgen durch die Corona-Krise auswirken. Wir unter­stützen Sie dabei, die notwen­digen Schritte zu unter­nehmen und so Schaden für Sie abzu­wenden.

Wir nutzen moderne Werk­zeuge zur unkom­pli­zierten und einfa­chen Online-Zusam­men­ar­beit.

Nutzen Sie die Kraft einer starken Gemein­schaft

Im Koope­ra­ti­ons­netz­werk der HSP GRUPPE tauschen sich derzeit alle Steu­er­kanz­leien laufend zur Corona-Krise aus. So stellen wir einen aktu­ellen Infor­ma­ti­ons­stand bei der Bera­tung sicher, verfügen über einen umfas­senden Über­blick und können viel­fäl­tige Lösungs­an­sätze bieten.

Kontakt aufnehmen

Standortkarte der HSP GRUPPE

Online-Meeting

Online-Meeting

Meetings und Konfe­renzen können Sie mit uns sicher und komfor­tabel online über HSP.ZOOM durch­führen.

HSP.ZOOM aufrufen


Down­loads

Gerne stellen wir Ihnen nütz­liche Doku­mente und Vorlagen zur eigenen Verwen­dung zur Verfü­gung.

Beachten Sie bitte, dass Doku­mente und Anfor­de­rungen sich von Bundes­land zu Bundes­land unter­scheiden können.


Infor­ma­tionen im Internet

Nutzen Sie bitte nur seriöse Infor­ma­ti­ons­quellen. Leider finden sich im Internet eine Fülle von irre­füh­renden Angaben, unsin­nigen Ketten­briefen und unve­ri­fi­zierten Inhalten etc. Dies sorgt nur für Verun­si­che­rung und hilft niemandem weiter.


Allge­meine Empfeh­lungen – Bildung eines Krisen­stabs

Neben den fach­li­chen Infor­ma­tionen, die wir aktuell beob­achten, haben wir nach­fol­gende allge­meine Infor­ma­tionen für Unter­nehmen zusam­men­ge­stellt.

Es empfiehlt sich, unter­neh­me­ri­sche Entschei­dungen im Hinblick auf die Krise gezielt vorzu­be­reiten und ständig zu aktua­li­sieren.

Dazu ergibt die Bildung eines an die Unter­neh­mens­größe ange­passten Krisen­stabs Sinn, der möglichst einen reprä­sen­ta­tiven Quer­schnitt des Unter­neh­mens darstellen und der nicht nur aus Führungs­kräften besehen sollte. Eine solche Zusam­men­set­zung erhöht die Chance, auch unbe­queme Hand­lungs­not­wen­dig­keiten im Unter­nehmen auf Augen­höhe der Betrof­fenen zu kommu­ni­zieren, dafür Über­zeu­gungs­ar­beit zu leisten und so deren Umset­zung sicher­zu­stellen.

Der Krisen­stab sollte in einem kurzen Jour-Fix täglich zusam­men­kommen, um so zeit­nahe Reak­tionen auf die aktuell rasant verän­derten Rahmen­be­din­gungen zu gewähr­leisten.

Leit­fragen für die Arbeit des Krisen­stabs: Welche insbe­son­dere poli­ti­schen Entschei­dungen haben einen unmit­tel­baren und zeit­nahen Einfluss auf unser unter­neh­me­ri­sches Handeln (z. B. die flächen­de­ckende Schlie­ßung von Kitas und Schulen mit der Folge einer zusätz­li­chen Perso­nalenge)?

Blenden Sie dabei konse­quent alle fremd­be­stimmten Entschei­dungen aus, die keinen unmit­tel­baren Einfluss haben (z. B. das Verbot von Groß­ver­an­stal­tungen in Form von Konzerten, Fußball­spielen etc.) … diese können am Stamm­tisch oder sonst wo disku­tiert werden.

  • Welche konkreten kurz­fris­tigen Auswir­kungen auf unser Unter­nehmen erwarten wir in Bezug auf Perso­nal­ka­pa­zi­täten und in Bezug auf Absatz­mög­lich­keiten?
  • Welche Möglich­keiten zur Stär­kung der betrieb­li­chen Liqui­dität stehen uns außer­halb staat­li­cher Förder­pro­gramme zur Verfü­gung und können von uns selber umge­setzt werden?
  • Wie können wir die inner­be­trieb­liche Kommu­ni­ka­tion mit denje­nigen Mitar­bei­tenden sicher­stellen, die aufgrund von Quarantänemaßnahmen/Kinderbetreuung/Einschränkungen bei den ÖPNVs etc. (zeit­weise) nicht im Unter­nehmen anwe­send sein können?
  • Welche tech­ni­schen Hilfs­mittel stehen uns zur Verfü­gung oder können kurz­fristig an den Start gebracht werden (z. B. Instal­la­tion eines Video-Konfe­renz­sys­tems wie ZOOM, mit dessen Hilfe Kunden­un­ter­lagen gleich­zeitig arbeits­teilig bear­beitet werden)?
  • Welche Arbeits­plätze können zeitnah auf eine Arbeit im Home­of­fice umge­stellt werden und welche tech­ni­schen Voraus­set­zungen sind dafür zu schaffen (indem beispiels­weise Rechner, die aktuell im Unter­nehmen nicht benö­tigt werden, in neuen Home­of­fices instal­liert werden)?
  • Welche Mitar­bei­tenden mit tech­ni­schen Fähig­keiten sind von anderen Aufgaben zu entlasten, damit die tech­ni­sche Aufrüs­tung zeitnah umge­setzt werden kann?
  • Welche Rege­lungen müssen wir treffen, um die Erreich­bar­keit im Home­of­fice zu bestimmten Zeiten zu gewähr­leisten?
  • Welche geplanten Außen­ein­sätze (Kundenbesuche/Fortbildungen etc.) können wir auf digi­tale Kommu­ni­ka­tion umstellen; welche sind abzu­sagen?
  • Welche inner­be­trieb­li­chen Maßnahmen und Hand­lungs­an­wei­sungen sind umzu­setzen, um die Mitar­bei­tenden zu schützen und Anste­ckungen zu vermeiden?
  • Abstand zu anderen Menschen halten; bei Husten und Schnupfen ein Radius von 2 Metern.
  • Mitar­bei­tende mit Atem­wegs­in­fek­tionen und/oder Fieber bleiben zu Hause bzw. werden nach Hause geschickt.
  • Einen Mindest­ab­stand im normalen Alltags­be­trieb von mindes­tens 1,5 Metern einhalten.
  • Hände­schüt­teln und Begrü­ßungen mit Körper­kon­takt sind ab sofort unter­sagt.
  • Im Rahmen der Versor­gungs­lage für zusätz­li­chen Desin­fek­ti­ons­schutz sorgen.
  • Hand­schuhe tragen, um zusätz­liche Infek­ti­ons­ge­fahren durch Türklin­ken­kon­takt etc. zu mini­mieren.
  • Die inner­be­trieb­liche Essens­ver­sor­gung anpassen (z. B. nur einge­packtes Obst zum selber auspa­cken wie Bananen, Manda­rinen zur
  • Verfü­gung stellen und Obst, welches unkon­trol­liert durch viele Hände gegangen ist wie z. B. Äpfel oder Wein­trauben ab sofort aus dem Angebot nehmen).
  • Welche inner­be­trieb­li­chen Meetings können ab sofort entfallen?
  • Für welche Risi­ko­gruppen bei den Mitar­bei­tenden müssen wir aktiv sorgen (Mitar­bei­tende über 60/mit Vorbe­las­tungen des Immunsystems/Schwangere etc.) und diesen die Präsenz im Unter­nehmen unter­sagen?

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Erfolg beim Meis­tern dieser Heraus­for­de­rung. Scheuen Sie sich nicht uns anzu­spre­chen, wenn Sie Hilfe benö­tigen.


Last, but not least: Vielen Dank an unsere Mitarbeiter*innen

Wir wussten schon immer, dass Ihr klasse seid, aber was Ihr in diesen Tagen leistet, ist unglaub­lich. Dem uner­müd­li­chen Einsatz, den Ihr für unsere Mandanten an den Tag legt, gebührt höchster Respekt. Ihr beweist einmal mehr, dass Herz, Stärke und Part­ner­schaft bei HSP gelebte Werte sind. Schön, dass Ihr da seid. Danke!

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